Kreftige Worte

Meinungen zu Lübeck, Schleswig-Holstein und Europa

21. März 2014

Europa
Frohes Newroz-Fest!

Am Sams­tag wer­de ich auf den Lübe­cker Fei­er­lich­kei­ten des New­roz-Fes­tes ein Gruß­wort hal­ten. Hier ein­mal ein Hin­weis des inte­gra­ti­ons­po­li­ti­schen Spre­chers der SPD-Bür­ger­schafts­frak­ti­on Aydin Can­dan aus Lübeck auf die­se kul­tu­rel­le Berei­che­rung:

„Eine alte Tra­di­ti­on wird auch in Lübeck gewahrt. Seit bereits 2626 Jah­ren fei­ern Kur­den welt­weit ein Fest der Befrei­ung und der Frei­heit. Heut­zu­ta­ge fei­ern auch vie­le ande­re Völ­ker die­ses Fest, dass ihre eige­nen natio­na­len Bräu­che berei­chert hat. Kur­den, Afgha­nen, Ira­ner, Belut­schen, Tadschi­ken und vie­le ande­re Völ­ker tref­fen sich jähr­lich am 21. März, um im Krei­se von Fami­li­en, Freun­den und Bekann­ten zu sin­gen, zu tan­zen, zu spei­sen und ein Feu­er zu ent­fa­chen. Doch manch einer fragt sich woher stammt die­ses Fest, wel­che Bedeu­tung hat es und war­um ist es so wich­tig? Mytho­lo­gisch geht das kur­di­sche Fest auf die Sage von Kawa zurück und bezeich­net den Tag an dem der tyran­ni­sche Herr­scher Dahak vom Volk gestürzt wur­de. Sein Sturz been­de­te eine Zeit des Schre­ckens und bedeu­te­te einen Neu­an­fang für eine fried­vol­le­re Zeit. Daher dürf­te auch der Name „New­roz“ her­stam­men, der wört­lich mit „der neue Tag“ über­setzt wird. Zudem endet am 21. März die Win­ter­zeit, so dass mit dem New­roz-Fest auch der Früh­lings­an­fang ver­bun­den ist. Daher wur­de auch die Ver­brei­tung des Fes­tes geför­dert, da es bei eini­gen Völ­kern neben der ursprüng­li­chen Bedeu­tung auch der Win­ter mit ver­ab­schie­det wird und der Früh­ling begrüßt wird. Gleich­gül­tig war­um man das New­roz — Fest fei­ert: Fest steht, dass auch in die­sem Jahr in Lübeck von den ver­schie­de­nen Volks­grup­pen, die in unse­rer schö­nen Han­se­stadt zu Hau­se sind, wie­der zahl­rei­che Fei­er­lich­kei­ten began­gen wer­den. Wir freu­en uns mit ihnen und wün­schen allen ein schö­nes, fried­li­ches New­roz-Fest und hof­fen, dass Frie­den und die damit ver­bun­de­ne Frei­heit in den Kri­sen­ge­biet­ne wie den Nahen Osten und natür­lich in die gan­ze Welt hin­aus­ge­tra­gen wird.“

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