Kreftige Worte

Meinungen zu Lübeck, Schleswig-Holstein und Europa

8. März 2016

Allgemein/Europa/SPD - bin dabei!
Frauentag: Mittagspause mal anders

Mit­tags­pau­se mal anders: 800 Rosen in weni­ger als einer Stun­de in der Lübe­cker Innen­stadt mit Genos­sIn­nen anläß­lich des Frau­en­tags ver­teilt. Drei Begeg­nun­gen, die ich wäh­rend des Ver­tei­lens hat­te, will ich kurz schil­dern.

1. Jun­ge Frau­en wis­sen, dass es die­sen Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag gibt, weil Face­book ihnen das mit­ge­teilt hat…

2. Eine Frau wur­de aus­fal­lend, wir als SPD wür­den ihre Steu­er­gel­der mit die­ser Ver­tei­lung ver­schwen­den — was völ­li­ger Quatsch ist, weil jedes Jahr meh­re­re Genos­sIn­nen Geld extra spen­den, damit wir die­se Akti­on durch­füh­ren kön­nen! Ihr Jan­ker saß wohl zu eng oder sie hat zu viel Fär­be­mit­tel geschnup­pert… und selbst wenn wir Gel­der aus der Par­tei­en­fi­nan­zie­rung ein­set­zen wür­den, wäre es rich­tig für die glo­ba­le Frau­en­be­we­gung auf die Stra­ße zu gehen. Selbst in Deutsch­land sind die Nach­tei­le für Frau­en bspw. beim Gehalt (zu) groß. Solan­ge es selbst Frau­en gibt, die es als Ver­schwen­dung sehen, sich für die Eman­zi­pa­ti­on und Gleich­stel­lung zu enga­gie­ren, ist es wohl drin­gend erfor­der­lich wei­ter zu kämp­fen…

3. Und alle Frau­en, die eine Rose ange­nom­men haben, haben sich schlicht gefreut — das waren die meis­ten. Eini­gen wur­de erst durch unse­re Akti­on klar, dass heu­te Frau­en­tag ist. Und: eini­ge waren ver­wun­dert, dass wir auch außer­halb des Wahl­kampfs auf der Stra­ße ste­hen… Wir müs­sen auch außer­halb von Wahl­kampf-Zei­ten deut­li­cher in der Stadt sicht­bar sein.

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