Auf meiner Rückreise von einer Sitzung an der Europäischen Akademie Sankelmark saßen mir vier dänische Jugendliche gegenüber, die das Ortschild von Gettorf am Bahnhof zunächst mit ihren Handykameras fotografierten und dann alle vier auch noch schnell ihre Digitalkameras benutzen… Sie fanden die die sprachliche Nähe zwischen Gettorf und "get off" und der Tatsache, dass man in Gettorf nun wirklich nicht aussteigen will offensichtlich sehr witzig – So do I 
News for Januar 2008
Auf Anregung eines JEF-Freundes habe ich mir den Spass gegönnt, den "grün-o-mat" auszuprobieren… mit erschreckendem Ergebnis: 96% Übereinstimmung
. Sogar mehr als bei Jan, der bei denen Mitglied ist… Die wollen mich als Mitglied!
Ergebnis: 96%
Glückwunsch, GRÜNER geht’s nicht! Toll, dass wir so viel gemeinsam haben.
Da fällt Dir die Wahl bei der Wahl sicher leicht. Aber hast Du auch schon an mehr gedacht? Bei so vielen Gemeinsamkeiten ist Dir die Rolle als grünes Mitglied regelrecht auf den Leib geschrieben. Du wärst eine tolle Verstärkung! Schau doch mal vorbei, wir freuen uns auf Dich!
Damit kein falscher Eindruck über mich entsteht: Ich habe bei web.de angerufen.
Toll, dass ich also nur für Warteschleifenzeiten zahlen darf, also für keinen Mehrwert oder für "Nicht-Service". Schönes Geschäftsmodell. Nun werde ich wegen eines so kleinen Betrages natürlich nicht gegen den Anbieter -wie viele andere Kunden wahrscheihnlich auch- vorgehen. Kleinvieh macht auch Mist?! Hier ja im doppelten Sinne… Zum einen ist das Kleinvieh so ein Anbieter zum anderen das Geld der Kunden…
Eigentlich sollte der Verbraucher ja allein von der Wortbedeutung her misstrauisch sein: Premium stammt vom Lateinischen praemium. Das bedeutet Belohnung bzw. auch Beute. Das Unternehmen macht also Beute. Es begeht also eine Straftat? Sollte ich mich doch wehren?
Vielleicht sollte man sich damit eingehender beschäftigen, um auch einen Goldesel zu züchten…
Wie auch immer: Der Preis ist premium. Der Service ist primitiv.
Passend zu meinem Hinweis nun diese Meldung auf ln-online.de:
Verein startet Volksinitiative für neues Kommunalwahlrecht
Kiel (dpa/lno) – Mit einer Volksinitiative will der Verein Mehr Demokratie das Kommunalwahlrecht in Schleswig-Holstein ändern. Die Wähler sollten über sogenanntes Kumulieren und Panaschieren mehrere Stimmen unabhängig von Partei und Listenplatz auf die Kandidaten verteilen können, [...]
JVA und Landgericht haben nach Ansicht des BVerfG (BVerfG, 2 BvR 1061/05 vom 27.12.2007, Absatz-Nr. (1 – 32)) die Grundrechte eines Strafgefangenen verkannt und "rügen" dieses Fehlverhalten deutlich:
Aus der Pressemitteilung des Verfassungsgerichts zitiere ich dazu mal die wesentlichen Sätze:
Werden Gefangene bei privaten Unternehmen beschäftigt, so darf die Zuordnung von Entscheidungsbefugnissen und Verantwortung von Verfassungs wegen nicht so beschaffen sein, dass Gefangene für Ansprüche, die ihr Arbeitsverhältnis betreffen, keinen handlungs- und verantwortungsfähigen Adressaten mehr vorfinden. Grundrechtserhebliche Belange, für die der Gefangene rechtlichen Schutz erwarten darf, müssen entweder, wie im Fall des freien Beschäftigungsverhältnisses, durch privatrechtliche Ansprüche gegenüber dem Unternehmer, oder durch öffentlichrechtliche Verantwortlichkeiten der Anstalt geschützt sein. [...]
Sowohl die Justizvollzugsanstalt als auch das Landgericht haben die grundrechtlichen Anforderungen an den Umgang mit dem Begehren des Beschwerdeführers verkannt. [...]
Das Landgericht hat zudem seine Pflicht zur Sachverhaltsaufklärung verletzt. Es hat entschieden, ohne in ausreichender Weise dem Hinweis [...] nachzugehen [...]
Warum haben die (Ober-)Land(-es)gericht-Richter so geurteilt? Mangelnder Sachverstand? Überlastung? Auf jeden Fall bitter für die Grundrechte des Strafgefangenen…
Das Bundesverfassungsgericht teilt mit, dass am 13. 2. das Urteil in Sachen "5%-Klausel bei den Kommunalwahlen in SH" verkündet werde:
Bundesverfassungsgericht – Pressestelle -
Pressemitteilung Nr. 7/2008 vom 23. Januar 2008
2 BvK 1/07Urteilsverkündung in Sachen
"5%-Klausel bei Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein"Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts wird auf der Grundlage
der mündlichen Verhandlung vom 28. November 2007 (siehe
Pressemitteilung Nr. 107/2007 vom 5. November 2007) amMittwoch, 13. Februar 2008, 10:00 Uhr,
im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts,
Schloßbezirk 3, 76131 Karlsruhesein Urteil verkünden.
Nur gut, dass ich die Originalpresseerklärung hier veröffentlicht habe. So kann der geneigte Leser ja schnell die "Verfremdungen" in den Artikeln erkennen… Heute ging es in den LN wie erwartet weiter:
Rot-Grün für Lübeck? Außer der SPD zweifeln alle daran
Lübeck – Noch vier Monate bis zur Wahl. Jetzt wird es Zeit vorzufühlen, welche Partei mit welcher kann. Für Rot-Grün plädiert die SPD – nicht aber die Grünen.
[...] Auch wenn Genosse Enrico Kreft der Kombination Rot mit Grün "keine Strahlkraft" beimisst, ist SPD-Fraktionschef Peter Reinhardt von der Kombination überzeugt. [...] Allerdings steht die SPD mit dieser Überzeugung allein auf weiter Flur in der lübschen Politik-Landschaft. Der Vize der Grünen, Bernd Möller, ist sich nicht so sicher, dass die Sozialdemokraten ihr Ergebnis der letzten Wahl halten können. [...] Dass Lübeck die nächsten fünf Jahre von Rot-Grün regiert wird, hält CDU-Fraktionschef Andreas Zander für unwahrscheinlich. "Die SPD kann froh und glücklich sein, wenn sie ihre 17 Mandate in der Bürgerschaft behält", erklärt Zander. "Ich halte Rot-Grün für farblos – wie SPD-Mann Enrico Kreft ja auch", versetzt er den Genossen noch einen Seitenhieb.
Meine Anmerkungen dazu:
- Das war natülich kein Seitenhieb, sondern nur ein Streicheln…
- Mmh. Ich hatte schon geahnt, dass es auch nicht einmal Gepräche mit den Grünen zu dieser Frage gab.
- Und der Versuch gegen den eigenen Bürgermeister Wahlkampf zu machen, ist hoffentlich auch gleich vom Tisch…
- Wir wollten doch schreiten Seit´an Seit´?!
Am Sonntag war ich auf dem traditionellen Neujahrsempfang der AfA Lübeck. Ich war recht überrascht als der Kreisvorsitzende ein rot-grünes Bündnis angekündigt hat – ohne das zuvor Diskussionen gelaufen sind. Das hat mich veranlasst, darauf mit einer Presseerklärung zu reagieren, die in die Berichterstattung der Internetzeitung hl-live und den Lübecker Nachrichten eingeflochten wurde. Hier mal meine Erklärung im Wortlaut:
Keine rot-grünen Malereien!
„Rot-Grün hat in Lübeck doch leider gar keine Strahlkraft. Die offensichtlich schlaftrunkene Aussage des Kreisvorsitzenden am frühen Sonntag vormittag während des AfA-Empfangs, die SPD Lübeck werde ein Bündnis mit den Grünen nach der Kommunalwahl eingehen, ist weder durch eine parteiinterne Diskussion noch einen dahingehenden Beschluss gedeckt. Demokratie-theoretisch sind ja einige Kooperationen mehr denkbar. Diese „Farben-Frage“ stellt sich zu diesem Zeitpunkt aber überhaupt nicht: Erst auf dem Kreisparteitag nach der Kommunalwahl entscheiden die Delegierten bei entsprechendem Wahlausgang über die Beimischung von politischen Farbtupfern, wobei die Farbpalette und die Debatte recht bunt ausfallen können. Das Ziel, für das SozialdemokratInnen in den Wahlkampf ziehen, lautet: Lübeck wird wieder rot, damit wir SozialdemokratInnen ein lebenswertes Lübeck schaffen. Dazu müssen wir die Bürgerinnen und Bürger für unsere Politikvorstellungen und -konzepte gewinnen. So eine bedeutende Bündnis- und Lagerfestlegung gibt sicher nicht ein Kreisvorsitzender autoritär auf einem Neujahrsempfang einer Arbeitsgemeinschaft vor.“
- Ein "Streit" ist das natürlich nicht, aber Ausdruck meiner Unzufriedenheit mit dem Politikstil…
- Einige der Genossen sind der Meinung, dass meine öffentliche Reaktion nicht nötig gewesen wäre.
- Nicht nötig war die nichtabgestimmte "Koalitionsaussage".
- Ich habe grundsätzlich nichts gegen ein Bündnis "rot-grün".
Hin und wieder nutze ich ein Maschinenschreibprogramm bzw. Zehn-Finger-Schreiblernrogramm, um meine Fertigkeiten zu verfeinern. Ich habe mir auch mal so ein Programm gekauft – mit dem ich sehr unzufrieden war. Ich habe weiter gesucht und andere kostenlose Tools entdeckt. Heute möchte ich nur auf die Programme hinweisen: OnlineTypewriter und das portable, also für den USB-Stick geeignet, Tipp 10. Ich halte sie für gelungen…
Seit Jahren nutze ich selbstverständlich die GOOGLE-Suchmaschine. Die Desktop-Suchmaschine habe ich allerdings wieder entfernt, da durch die Indizierung ne Menge Festplattenspeicher vereinnahmt wurde! Dann kam eines Tages GOOGLE-Mail hinzu. Ein für mich so wunderbarer Dienst, da ich viel unterwegs bin und von mehren Schreibtischen aus arbeite; und auch nicht immer mein Laptop mitschleppen mag. Die Labelfunktion ist wunderbar einfach, das Sortieren, Archivieren ist so funktional, so einfach… Inzwischen habe ich auch die GMail-Applikaktion für mein Mobiltelefon entdeckt. Durch ein kleines Tool wird GMail im übrigen zu GSpace, also zur "Online-Festplatte". Immer häufiger nutze ich GOOGLE-Docs, wenn ich Texte entwerfe, die andere auch bearbeiten sollen. Googlegroups nutze ich so oder so, nachdem mich die yahoogroup enttäuschte.
Seit neustem nutze ich Googles Laborprodukt Google Reader. Sehr schön. Und nun habe ich auch noch Googles Notizbuch entdeckt. Den Kalender habe ich gern genutzt, da ich aber einen kleinen PDA habe, der nur mit Outlook offline synchronisiert, bich auf der Suche nach geeigneter Software, um auch das noch zu nutzen. Denn eigentlich will ich weg von Mircosoft. aber warum eigentlich, denn vorher hat Microsoft mein Leben dominiert, nun ist´s halt Google mit seine ganzen Diensten…
Ach, Picasa inkl. Webalbum mit 250 MB Speicherkapazitäät nutze ich auch… Google Earth habe ich ganz fasziniert betracht, inzwischen aber wieder gelöscht, da mein Rechner für sowas doch zu alt is…
Das alles ist kostenlos. Doch zu welchem Preis nutze ich diese tollen Dienste nur? (Rhetorische Frage!)
In nuce
In nuce: Ich wünsche ein fröhliches, erfolgreiches, spannendes und einfach tolles Jahr! Ich freue mich auf die kommenden zwölf Monate und das, was kommen wird…