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Postbetrachtung

In den vergangenen Monaten, vor allem seit November vergangenen Jahres, gelang es den Postboten -die werden offensichtlich häufiger gewechselt als die Bundesvorsitzenden meiner Partei- in meiner Straße nicht wirklich, die Sendungen ordentlich zu zu stellen. Ein paar Beispiele gefällig?

1. Dass die Post samstags eher selten zugestellt wird, stört mich schon gar nicht mehr, solange alles am Montag oder Dienstag (!) in meinem Briefkasten landet. 2. Dass die Post nicht im Briefkasten, sondern einfach im Gitter der Haustür gequetscht wird, finde ich ärgerlich. Zumal die Post über einen Haustürschlüssel verfügt. Vielleicht ist der Schlüssel verloren gegangen? Jedenfalls habe ich einem der Postboten mal den Haustürschlüssel des Nachbarhauses übergeben, den er auf der Treppe verloren hatte. 3. Ich bin ja Schöffe. Das Gericht will mich zu einem Termin geladen haben. Dieser Brief ist nicht angekommen. Im Zweifel hätte ich ein Ordnungsgeld zahlen müssen. Das Gericht nutzt nun meine Faxnummer, und ich bin nicht Telekomkunde. 4. Das ist noch immer mein “Favorit”: In meiner nachweislichen Ortsabwesenheit soll ich die Annahme eines gerichtlichen Einschreibens persönlich verweigert haben.

Es gibt Gründe, warum die Postzustellung nicht immer gelingt. Am wenigsten werfe ich den Postboten etwas vor. Es scheint vielmehr an der “Firmenpolitik” zu liegen, die negative Auswirkungen auf die MitarbeiterInnen hat. Mit diesen ganzen persönlich ärgerlichen Erfahrungen fällt es nicht leicht gegen die Privatisierung zu sein, aber ich hüte mich bisher davor. Ich hoffe sehr, dass sich der Service bald wieder verbessert – mit einem zunächst ganz einfach “Trick”: die Postboten erhalten wieder Stammreviere und müssen sich nicht alle Nase lang umgewöhnen. Vertrauen abbauen geht schneller als Vertrauen zu gewinnen.

Posted: März 9th, 2010
Categories: eingebildet
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Getestet: Stamp it!

Nun wollte ich mal mit der Zeit gehen: Prozesse optimieren, Internet nutzen, digital frankieren etc. Ich erwarb bei der Deutschen Post die Frankiersoftware STAMPit. Bei der Frankierung von Serienbriefen wurde mir aber gleich der doppelte Betrag von meinem Konto abgebucht – ich musste mich zum Lastschriftverfahren anmelden. Seitdem bin ich nicht mehr Herr dieses Verfahrens… Mir sind einfach mal 50 Euro abgebucht, ohne dass ich sie verbraucht habe. Ein paar freundliche Mails dem zuständigen Support später war das Geld aber wieder auf meiner Portokasse.- Nun habe ich aber fast schon gar keine Lust mehr, die Software weiter zu nutzen: die Prozessoptimierung ging vollkommen schief. Abzüglich eines Lernprozesses hat es länger gedauert als herkömmlich… Ich versuche es aber mit einer Deinstallation und bin dann gespannt, was wird…

Posted: Dezember 7th, 2007
Categories: allgemein
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